Worum es uns geht

 

Die Kreisverwaltung Heinsberg ist derzeit mit der Landschaftsplanung beschäftigt und hat an mehreren Terminen im Juni 2013 den Entwurf zweier Landschaftspläne II/4 „Wassenberger Riedelland und untere Rurniederung“ sowie III/8 „Baaler Riedelland und obere Rurniederung“ vorgestellt. Die Planung hat bei betroffenen Land- und Forstwirten, Eigentümern von land- und forstwirtschaftlichen Flächen und von Hausgrundstücken und sonstigen interessierten Bürgern (z.B. Angler, Spaziergänger am Effelder Waldsee) große Besorgnis ausgelöst.

Außerdem verursachen bevorstehende Maßnahmen zur Renaturierung der Flussläufe Rur, Wurm sowie Erlen- und Teichbach im Zuge der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie durch den Wasserverband Eifel-Rur eine große Verunsicherung in der Bevölkerung. Land- und Forstwirte und Hauseigentümer befürchten einen die Nutzung beeinträchtigenden Grundwasseranstieg in den Niederungsgebieten der Rur, Wurm und des Erlen- und Teichbachs sowie eine erhöhte Hochwassergefahr.

Die Mitglieder der „Bürgerinitiative Zwangloser Naturschutz im Kreis Heinsberg“ haben sich der dargestellten Sorgen der Bevölkerung angenommen. Wir beobachten umweltpolitische Maßnahmen im Kreis Heinsberg und informieren die Bevölkerung über aktuelle Termine, relevante Presseveröffentlichungen und unsere Aktivitäten. Dabei möchten wir klarstellen: Wir befürworten Naturschutz! Er kann und sollte jedoch im Einklang mit den Interessen der betroffenen Eigentümer von land- und forstwirtschaftlichen Grundstücken und von Hausgrundstücken, der Land- und Forstwirte, und weiterer individuell Betroffener (z.B. Angler, Segler, Jäger) erfolgen.

 

 

 
 

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