Unsere Argumente


Für zwanglosen Naturschutz von und für Menschen, die mit und in der Natur leben und arbeiten, sprechen folgende Argumente:

 

1. Es ist gut, wie es ist

Das derzeitige schöne Landschaftsbild ist ein Resultat jahrhundertelanger individuell-verantwortungsvoller Flächennutzung durch Land- und Forstwirte. Der gute Zustand unserer Natur ist das Ergebnis nachhaltigen und maßvollen Naturgenusses durch verantwortungsbewusste Jäger, Angler und Bürger. Kurz: Unsere bewahrenswerte Umgebung ist das Ergebnis gelebter Sozialbindung des Eigentums und freiwilligen Naturschutzes. Missstände, die ein obrigkeitliches Eingreifen gebieten würden, sind für uns nicht erkennbar.

 

2. Die Festsetzung entspricht einer Teilenteignung

Die Planentwürfe sehen keine Entschädigungsregelungen für die Ausweisung von Naturschutzgebieten vor. Flächen, deren Nutzung auf den Status quo festgeschrieben wird, verlieren an Wert. Das ist nicht nur für den Eigentümer im Falle eines Verkaufes spürbar, sondern auch für den Bewirtschafter von land- und forstwirtschaftlichen Flächen. Bei festgeschriebener Nutzung können sich die Bewirtschafter nicht mehr den Herausforderungen der Zukunft stellen.

 

3. Naturschutz von und für die Allgemeinheit

Naturschutz liegt im Interesse von uns Allen. Deshalb sollten auch seine Kosten von der Allgemeinheit getragen werden.

 

4. Doppelte Betroffenheit durch die Wasserrahmenrichtlinie

Der Kreis plant ohne hinreichende Abstimmung mit dem Wasserverband Eifel/-Rur. Das ist weder im Sinne der Natur, noch den betroffenen Bürgern zumutbar. Hier ist für viele Bürger eine doppelte Belastung zu befürchten. Nur eine enge Abstimmung der Behörden und Verbände ermöglicht eine angemessene Abwägung alle im Raum stehenden Interessen. Unkoordinierte Maßnahmen schmälern auch den möglichen Ertrag für die Natur.

 

5. Der Flächendruck wird ohne Not erhöht

Der Tagebau drängt von Süden in das Gebiet des Kreises Heinsberg, niederländische Pächter von Norden. Die vorgesehene Landschaftsplanung führt zu einer Erhöhung des ohnehin schon bestehenden Flächendrucks, damit zum Anstieg von Pachtpreisen, und gefährdet so auf mittelfristige Sicht noch lebensfähige Betriebe.
 

 

 

 
 

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